Ahrtal-Residenz spart in Zukunft 40 Prozent ihres Co²-Austosses

Ahrtal-Residenz spart in Zukunft 40 Prozent ihres Co²-Austosses
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Einbau einer Photovoltaikanlage und eines Blockheizkraftwerks

Mit dem Einbau eines neuen Energie-Leit- und Kontrollsystems schafft es die Ahrtal-Residenz den CO² Ausstoß in Zukunft um rund 133 Tonnen pro Jahr zu senken. Das entspricht knapp 4.000 neu gepflanzter Bäume.

Die Maßnahmen haben im September mit dem Bau einer Photovoltaikanalage auf den Dachflächen der Ahrtal-Residenz begonnen. Mit ca. 500 m² Solarpanelen werden im Jahr rund 100.000 kW Strom produziert. Der durch Sonneneinstrahlung produzierte Strom wird nahezu komplett in der Ahrtal-Residenz selbst verbraucht. Das neue System enthält auch die Erneuerung der Heizungsanlage mit hocheffizienter Brennwerttechnologie und einem Blockheizkraftwerk mit 20 kW elektrischer Leistung.  Ausführender Generalunternehmer ist die Firma „Der Energieoptimierer GmbH“ aus dem Allgäu, mit der die Gruppe schon das zweite Projekt umsetzt.

Insbesondere der Stromverbrauch ist in einer Pflegeeinrichtung sehr hoch und mit dem Energie-Leit- und Kontrollsystem können wir nun über 85% der des Bedarfs selbst erzeugen“,

so Julian Görg, Vorstand der Ahrtal-Residenz eG. Peter Münzer, Direktor der Ahrtal-Residenz ist stolz darauf, als erste Einrichtung im Stadtgebiet eine solch zukunftsweisende Technologie im Haus betreiben zu können. Ein besonderer Dank gilt den Ahrtal-Werken für die unkomplizierte und reibungslose Zusammenarbeit.

Mit dieser Maßnahme tragen wir erheblich dazu bei, umweltschonend Strom zu produzieren“,

so Peter Münzer. Darüber hinaus hat die Ahrtal-Residenz das erste Fahrzeug mit einem Plug-in-Hybrid Motor angeschafft. Dieses Fahrzeug kann an der neu eingerichteten Elektro-Tankstelle mit 11 kW Leistung geladen werden. Dadurch können wir im Stadtbetrieb CO² neutral unterwegs sein.

Die Ahrtal-Residenz hat in 2019 und 2020 Investitionen von über 500.000€ getätigt, um u.a.  Digitalisierung, Klimafreundlichkeit und Komfort der Bewohner zu steigern.

März 2021, Stadtzeitung

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